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Steuerkanzleien nicht von Schließung ab dem 16.12.2020 betroffen

Wie man § 8 der 3. ThürSARS-CoV-2-SonderEindmaßnVO entnehmen kann, sind die Thüringer Steuerkanzleien nicht von der Schließung der Dienstleistungsbetriebe ab dem 16.12.2020 betroffen.

Aufgrund des Wortlautes des Kabinettsbeschluss vom 10.12.2020 hatten sich eine Vielzahl von Berufskollegen an uns gewandt und diesbezüglich um Klarstellung gebeten.

Gemäß  § 8 Abs. 1 der 3. ThürSARS-CoV-2-SonderEindmaßnVO sind körpernahe Dienstleistungen wie solche in Friseur-, Nagel-, Kosmetik-, Tätowier-, Piercing- und Massagestudios mit Ausnahme medizinisch notwendiger Dienstleistungen mit Ablauf des 15. Dezember 2020 untersagt und nach Abs. 2 sind die Geschäfte des Einzelhandels einschließlich Fabrikläden und Hersteller-Direktverkaufsstellen für den Publikumsverkehr mit Ausnahme Telefon- und Onlineangebote ausschließlich zum Versand oder zur Lieferung zu schließen und geschlossen zu halten.

Die befürchtete Schließung der Thüringer Steuerkanzleien ist damit ausgeblieben.

Die Kanzleiinhaber müssen allerdings gemäß § 8 Abs. 4 der 3. ThürSARS-CoV-2-SonderEindmaßnVO neben den obligatorischen Hygienemaßnahmen sicherstellen,  dass sich in den Geschäfts- und Betriebsräumen nicht mehr als ein Kunde pro 10 m2 Bürofläche aufhält.