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Einstellung des Präsenzunterrichts ab dem 16.12.2020

Das Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport hat mit Pressemitteilungen vom 13.12.2020 darauf hingewiesen, dass eine Notbetreuung für Kinder der Kindertagesstätten sowie der Klassenstufe 1 – 6 und der Förderschulen bei Bedarf angeboten wird.

Die Notbetreuung steht Kindern offen, deren Eltern selbst keine anderweitige Betreuung sicherstellen können. Dies gilt unabhängig vom Beruf bzw. der beruflichen Situation der Eltern. Notbetreuung findet an den Tagen statt, an denen Schulhort, Schule oder Kindergarten jeweils geöffnet gewesen wären. Eine Anmeldung zur Notbetreuung in den Einrichtungen ist erforderlich. Hygiene- und Infektionsschutzkonzepte gelten entsprechend dem Prinzip der festen Gruppe.

https://bildung.thueringen.de/ministerium/medienservice/detailseite/kabinett-beschliesst-kindergartenschliessung-ab-16-dezember-und-weitere-details/

https://bildung.thueringen.de/ministerium/medienservice/detailseite/einstellung-des-praesenzunterrichts-ab-16-dezember-2020/

Eine Antwort seitens des Thüringer Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport im Hinblick auf unsere vielfach vorgetragene Forderung auf Anerkennung der Systemrelevanz des steuerberatenden Berufs und insbesondere nach Einstufung der Steuerberater/innen und ihrer Mitarbeiter/innen in die Berufsgruppe derjenigen, die bei Schließung von Schulen und Kindertagesstätten einen Anspruch auf Notbetreuung für ihre aufsichtspflichtigen Kinder haben, steht zum gegenwärtigen Zeitpunkt immer noch aus.

Ebenso liegt bisher keine schriftliche Klarstellung der Thüringer Landesregierung im Hinblick auf unser Schreiben vom 11.12.2020 wegen der befürchteten Schließung der Thüringer Steuerkanzleien vor. Allerdings teilte uns ein Kabinettsmitglied telefonisch mit, dass mit der in der Presse verkündeten Schließung der Dienstleistungsbetriebe im Hinblick auf die Steuerkanzleien lediglich der Publikumsverkehr gemeint war. Wie beim ersten Lockdown im Frühjahr dieses Jahres können die Thüringer Steuerberater/innen weiterarbeiten, müssen dabei allerdings den persönlichen Kontakt mit ihren Mandanten vermeiden. Es gilt insoweit für unseren Berufsstand die Aufforderung zur Kontaktvermeidung, nach der die öffentliche Verwaltung und vergleichbare Betriebe in der Privatwirtschaft soweit es möglich ist, für ihre Beschäftigten Homeoffice oder mobiles Arbeiten ermöglichen soll.