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Fristverlängerung für die Schlussabrechnung der Corona-Hilfen

Die Bundessteuerberaterkammer (BStBK) hat mitgeteilt, dass ihre Bemühungen, eine Fristverlängerung für die Schlussabrechnungen der Überbrückungshilfen beim BMWK zu erreichen, erfolgreich waren. Die BStBK hat gegenüber dem BMWK wiederholt auf die Arbeitsbelastung der Steuerberater hingewiesen und deutlich gemacht, dass die Durchführung der Schlussabrechnung für die Corona-Hilfsprogramme bis zum 31. Dezember 2022 nicht zu leisten ist


Erfreulicherweise konnte das BMWK mit den vorgetragenen Argumenten überzeugt werden. Unter Berücksichtigung des Erfordernisses einer möglichst zeitnahen Kontrolle der Verwendung öffentlicher Mittel sollen die Vollzugshinweise zeitnah wie folgt geändert werden:

„(5) Nach Ablauf des letzten Fördermonats, spätestens jedoch bis 31. Dezember 2022 30. Juni 2023, legt der Antragsteller über den von ihm beauftragten Steuerberater, Wirt-
schaftsprüfer, vereidigten Buchprüfer oder Rechtsanwalt eine Schlussabrechnung über
die von ihm empfangenen Leistungen vor. Im Einzelfall kann bis zum 31. August 2023
durch den beauftragten prüfenden Dritten eine Fristverlängerung bis spätestens
31. Dezember 2023 zur Einreichung der Schlussabrechnung über das digitale An-
tragsportal beantragt werden.“